Fragen


Shopping ist natürlich auch ein wichtiger Teil meines Lebens! Mit meiner Schuh-Sammlung verschone ich Euch an dieser Stelle...

Hingegen werde ich Euch ab und zu mit einem aktuellen Einkaufstipp für Schönes und/oder Nützliches beglücken! Wenn Ihr auch einen Einkaufstipp rund ums Tanzen habt, schickt mir ein Mail, ich werde ihn dann hier veröffentlichen.

Manche Angebote sind nur vorübergehend in den Läden erhältlich, darum sind die Einträge datiert, werden aber auch ab und zu aktualisiert.

Unterrichts-DVD

Tipps zum Sari-Kauf

Shopping in Istanbul

Ausgang

Indische Musik + Videos

Aktualisiert: Choli

Februar 2010 / Individuelle Hüfttücher

 

Manchmal kann man suchen, wie man will - genau DAS passende Hüfttuch ist nicht zu finden. Oder zum neuen Saidi-Kleid fehlt das passende Kopftuch. Oder man hat einfach einen wunderschönen Stoff gefunden, den man sich gerne zum Tanzen umbinden möchte, es könnte aber noch ein wenig Glitzer dran haben?

Euch kann geholfen werden. Andrea Sarhan umhäkelt in Euerm Auftrag Tücher im ägyptischen Stil zu einem vernünftigen Preis (je nach Grösse und Aufwand.

Ich selber habe zum Beispiel das Hüfttuch auf dem Bild links und alle Kopftücher auf diesen Bildern von ihr umhäkeln lassen und bin äusserst erfreut, so immer alles passend beieinander zu haben.

Sehr zu empfehlen! Kontakt: sarhan.ch

 

Mai 2008 / Tanz-CDs

 

Jährlich kommen viele neue CDs heraus - aber diese 4 sind etwas ganz Besonderes! Monika und Ludmilla vom Tanz-Zentrum in München haben 3 Wochen in Kairo verbracht, um diese Musik mit einem Orchester einzuspielen. Und es hat sich gelohnt!

Zwei der CDs (Vol. 1 und 3) präsentieren Tanzstücke, meist Klassiker. Das praktische daran ist, dass sie eher kurz sind. So kann man sich nach Bedarf eine Show in der benötigten Länge zusammenstellen.

Für Training und Unterricht gedacht sind Vol. 2 und 4, und mit diesen CDs haben die beiden echt den Vogel abgeschossen. Hier merkt man, dass Lehrerinnen mit langjähriger Erfahrung sich etwas überlegt und danach etwas produziert haben, das es so bisher noch nicht gab! Immer musste ich mir mühsam Stücke zusammensuchen, die einen gleichmässigen Rhythmus haben, um darauf Schritte und Bewegungen trainieren zu können (und immer nur Pop Musik ist auch öd). Mit diesen CDs kann ich bis zu 11 Minuten am Stück durchtrainieren, ohne immer wieder zum CD-Player zu rennen.

Diese CDs sollten eigentlich alle haben, Lehrerinnen, Schülerinnen, auftretende Tänzerinnen, sie sind wunderbar sowohl zum üben als auch zum tanzen.
Und weil ich sie so toll finde, verkaufe ich sie auch gleich - jede CD kostet Fr. 27.- plus Versand, schickt mir einfach eine E-Mail. Natürlich könnt Ihr sie auch direkt bestellen bei tanz-zentrum.de - dort könnt Ihr auch reinhören.

Dezember 2007 / Doku-DVD

FCBD presents: San Francisco Beledi
Dieser Artikel ist zuerst erschienen in Bastet Nr. 1 / 2005

Lange hat die Tribal Szene auf das neuste Video ihrer inspirierendsten Tanzgruppe warten müssen. Nun ist es da. In der neusten Produktion, die sowohl auf VHS als auch auf DVD erhältlich ist, geben uns FatChanceBellyDance einen Blick vor und hinter die Kulissen ihrer Show "San Francisco Beledi", die sie 2002 im Victoria Theater in San Francisco aufführten.

Der erste Teil von knapp 40 Minuten ist dokumentarisch und sehr interessant für alle, die ein wenig mehr Hintergrundwissen über Tribal Style haben und die daran Beteiligten kennenlernen möchten. Wir begleiten den Stamm bei den Vorbereitungen ab ca. einen Monat vor der Show.

 

 

Die verwendete Musik und das Konzept werden besprochen, Kostüme ausgewählt und die einzelnen Nummern geübt. Es ist interessant, die FatChance-Tänzerinnen einmal ungeschminkt zu sehen. Sie sind allesamt Frauen jenseits der 30, meist ziemlich stark tätowiert und einige davon mit verschiedenen Piercings. Definitiv nicht die Klischee-Bauchtänzerin!

In einem längeren Interviewteil erzählt Carolena von den Anfängen ihrer Tanzkarriere. Sie redet auch darüber, wie es für sie war, als sich Gruppen aus ihrer Schule abzusplittern begannen. Weiter gibt sie Informationen zu den einzelnen Teilen des Tribal Style-Kostüms und ihren Hintergrund in Bezug auf traditionelle Kleidungsstücke.

Speziell interessant ist ein Besuch bei Carolenas Lehrerin Masha Archer. Sie erzählt, wie Carolena zu ihr in die Gruppe kam und erläutert ihre Ideen, mit denen sie ihre Tanzgruppe und ihren Stil aufbaute, der nicht auf gegenseitige Konkurrenz sondern auf gemeinsame Improvisation baut. Karen German, Assistant Director von FCBD erklärt dazu genauer das Konzept, auf dem die improvisierte Choreografie aufgebaut ist.
Und schliesslich treffen wir den Mann, der FatChanceBellyDance zu ihrem Namen verhalf und uns die entsprechende Episode erzählt.

Nach dieser sehr aufschlussreichen Dokumentation folgt die Tanzaufführung mit Livemusik von Helm und CD-Musik von Hamza El Din, Faruk Tekbilek und Mahmoud Fadl. Begonnen wird mit einer Begrüssung und einem kurzen Tanz der ganzen Gruppe, nur zur Begleitung ihrer eigenen Zimblen. Es folgt ein experimenteller Teil - die Kostüme sind sehr schlicht, grösstenteils schwarz, und die Tänzerinnen tragen nur ein paar Blumen in den Haaren. Sie zeigen ein langsames Schleier-Stück, in dem die 4 Tänzerinnen vor allem schreiten und den Schleier um sich wirbeln. Für mich etwas störend ist dabei, dass die verwendete Musik offensichtlich ein religiöses Lied ist. Darauf folgt ein moderner Remix eines Folklorestücks, zu dem weitere 2 Tänzerinnen auf die Bühnen kommen. Jetzt posieren jeweils einige der Tänzerinnen währenddem die andern vor allem viel drehen. Schlussendlich tanzten alle zusammen in einer choreografierten Formation. Bestimmt mal "etwas anderes" aus Tribal-Sicht, aber von mir aus gesehen kein Highlight.

Darauf folgt etwas ganz besonders Ungewöhnliches für FCBD: Carolena tanzt ein Solo zu einem Baladi-Stück in einem langen, weissen, glänzenden Kleid. Dabei bewegt sie sich kaum von der Stelle und arbeitet viel mit ihren Armen. Mir gefällt ihre unangestrengte und doch intensive Art, das Stück umzusetzen, auch wenn die Interpretation teilweise recht eigenwillig ist. Und man sieht, dass Carolena viel trainiert, das Muskelspiel ihres Rückens ist beeindruckend!

Im zweiter Teil präsentiert die Gruppe ihren bekannten "klassischen" American Tribal Style in vollem Ornat, zu Livemusik mit Trommel, Mizmar und Flöte. Hier kommt das echte Tribal-Feeling auf. Man merkt, dass die Tänzerinnen gut auf einander eingestimmt sind und Spass daran haben, miteinander zu tanzen. Erst tanzen 8 Frauen des Nachwuchs-Ensembles Second Skin in Duos oder Trios vor der Chorus-Line, die dazu still steht und zimbelt. Die Tänzerinnen sind gut geübt und auf sich eingespielt, es ist kaum ein Unterschied zu sehen zu den folgenden 6 Tänzerinnen der "alte Garde". FatChanceBellyDance beginnen ihren Tanz langsam zu einem 6/8 Rhythmus, übergehend in einen schnelleren Saïdi. Sie arbeiten mit verschiedenen Formationen und zwischendurch gibt es ein Säbel-Duett. Von den Bewegungen her ist nicht viel revolutionär Neues zu sehen, es wird eher Wert auf Präzision und Synchronizität gelegt.

Allgemein ist die Produktionsqualität des Videos sehr gut, da war offensichtlich ein Profi-Team am Werk. Das einzige, was mich stört, ist dass bei der Tanzshow die Kamera etwas viel auf die Oberkörper einzelner Tänzerinnen fixiert ist. Nicht gerade die ideale Perspektive für einen Gruppentanz – dafür sieht man den aufwändigen Schmuck im Detail.
Gesamte Laufdauer: 82 Minuten, Kosten: $ 35.- Zu bestellen bei www.fcbd.com


März 2005 / Tanz-CD

 

Von Setrak gibt es ja schon unzählige CDs. Nicht alle davon gefallen mir, aber eine seiner neuen "Layali Zaman" kann ich sehr empfehlen. Schöne, abwechslungsreiche Kompositionen und Orchestration. Und natürlich mitreissende Trommelsolos!

Diese CD ist im normalen Handel gut erhältlich, meine habe ich bei www.cede.ch bestellt.

 


Oktober 2004 / Unterrichts-DVD

 

OK, hier mal einer ganz in eigener Sache! Unterrichtsvideos für den orientalischen Tanz gibt es ja mittlerweile schon recht viele. Die meisten kommen aus den USA, einige auch aus Deutschland. Ich konnte aber doch noch eine Marktlücke ausmachen: Die meisten dieser Videos konzentrieren sich auf ägyptischen oder amerikanischen Stil. Da ich mich selbst jedoch in letzter Zeit - vor allem auch dank meiner Beirut-Reisen - viel mit dem libanesischen Stil befasst habe, beschloss ich zu diesem Thema eine Unterrichts-DVD zu produzieren.

In Form von 15 Schrittkombinationen zeige ich typische Bewegungen der libanesischen Tänzerinnen.

Weitere Informationen gibt es hier.


August 2003 / Tipps zum Sari-Kauf

 

Immer mehr Frauen sind fasziniert von den eleganten indischen Saris und möchten gerne selber einen tragen. Neben der Frage "wo" man einen Sari kaufen kann ist genauso wichtig "was" man kaufen soll.

Viele machen am Anfang den gleichen Fehler, den ich auch begangen habe: Man ist so beeindruckt von all den edlen Geweben, dass man sich einen möglichst reichhaltigen, dicken Seidensari kauft - und dann ziemlich mit dem schweren Stoff kämpft. Besser ist es, sich zum Beginn einen einfachen, bedruckten Polyestersari anzuschaffen. So einen richtig billigen aus dem Ausverkauf am besten. Denn mit diesen lässt sich das Wickeln des Saris viel einfacher üben - und man braucht sie nicht zu bügeln, was bei 6 Metern Stoff doch ein gutes Argument ist!
Gerade wenn man in Indien oder Sri Lanka ist und den Sari auch auf der Strasse trägt (und die Einheimische lieben einen dafür!), wird man merken, dass ein einfacherer Sari besser geeignet ist - wir gehen ja hier auch nicht mit dem Abendkleid zum Einkaufen.

Nicht zu vergessen sind zwei wichtige weitere Teile: Da wäre erst einmal ein Unterrock, den man mit einer Schnur eng anzieht. In diesen wird der Sari gestopft. Und natürlich das Choli (je nach Gegend auch Blouse oder Jacket genannt), die Kurzbluse. Bei edleren Stoffen wird das Choli gleich aus dem einen Ende des Saris (das sogenannte Blouse-Piece) gefertigt oder dann aus einem passenden Baumwollstoff.

Wichtig ist auch, den Sari hocherhobenen Hauptes zu tragen, ohne Angst, darin zu gehen. Sonst wirkt man darin eher unbeholfen als elegant. Im Zweifelsfall erst mal im Wohnzimmer üben :-)

Wer einen Workshop in verschiedenen Wickeltechniken belegen möchte, kann bei Anjum anfragen, die ab und zu solche durchführt.


Juli 2003 / Shopping in Istanbul

Aziza

Mal wieder Lust auf ein neues Kostüm? Oder zwei, oder drei....? Nur 2,5 Flugstunden von hier liegt Istanbul, wo Paillettenträume wahr werden...

Hier gibt es alles, von günstigen Standard-Kostümen bis zu den atemberaubenden Kreationen von Bella. Ausserdem kann man im Basar viele Accessoires zur stilvoll orientalischen Einrichtung ergattern, von der Lampe bis zum Möbel.

Da meine gesammelten Einkaufstipps für Istanbul den Rahmen dieser Kolumne bei weitem sprengen, findet Ihr sie auf einer separaten Seite:
Erfolgreich Geld ausgeben in Istanbul!

 


September 2002 / Ausgang

Nicht alle können oder wollen sich daheim eine orientalische Ecke einrichten. Ab und zu möchte man sich aber doch mal mit seinen lieben Leuten auf bunten Kissen zusammensetzen, eine Kleinigkeit naschen, Pfefferminztee trinken oder gar eine Shisha rauchen... Glücklicherweise kommen auch bei uns orientalische Bars in Mode, wo man nicht grad ein ganzes Menü verspeisen muss, um etwas exotisches Ambiente geniessen zu können.

Da wären zum Beispiel in Zürich das Blunt Teahouse, Gasometerstr. 5, (Nähe Langstrasse) - langgezogener Raum mit echt marokkanischem Warthallen-Charme. Hier kann man auf niedrigen Sofas Shishas in vielen Geschmacksrichtungen schmauchen. Nicht ganz orientalisch, aber empfehlenswert ist der feine Schoggikuchen :-) Info

Weitere orientalische Bars und Lounges: Purpur in Zürich, Nirvana Lounge in Olten, Opium Lounge in Aarau, Shisha Bar in Bern, Ganesh in Wintherthur, Bombay Bar in Basel,


Juli 2002 / Indische Musik + Videos (aktualisiert 08/04)

Ihr habt "Monsoon Wedding" gesehen... Ihr habt "Lagaan" gesehen... Vielleicht wart Ihr auch in einem der indischen Filmen, die in verschiedenen schweizer Städten gezeigt wurden. Und Ihr kriegt nicht genug davon? Euch kann geholfen werden! In Zürich z. B. an folgenden Adressen, wo indische CDs, Videos und DVDs verkauft werden.

  • Mughal's, Bäckerstr. 43 - Bekommt immer am Mittwoch neue Ware, am besten dann hingehen. Ausserdem gibt es pakistanisches Essen.
  • Bombay Store, Stampfenbachstr. 32, 8006 Zürich - Filme, Musik und Krimskrams

Achtung: Aufpassen, dass Ihr DVDs kauft. Die Video-CDs haben 1. keine Untertitel und sind ausserdem oft in schlechter Qualität (Raubkopien) und nicht vollständig.

 

Mittlerweile sind sämtliche bei RTL2 gesendeten Filme übrigens auch bei uns im Handel erhältlich, sogar mit deutscher Synchronisation (das ist dann halt Geschmackssache, ich mag's auf Hindi lieber). Und die CDs dazu gleich auch. Kaufen z.B. bei MediaMarkt oder über www.cede.ch
Was Ihr dort nicht findet, könnt Ihr hier bestellen:

www.cdguru.com
- www.indiancdstore.com - www.nehaflix.com

Ihr würdet gerne kaufen, wisst aber nicht was? Hier meine Lieblingsfilme - eine Inhaltsangabe ist fast überflüssig, denn eigentlich geht's meist um das Gleiche: Boy meets Girl, etwas oder jemand kommt dazwischen, aber nach 3 Stunden finden sich die (nach indischer Moral) Richtigen zu einem Happy-End vereint...

  • Kutch Kutch Hota Hai
  • Hum Dil De Chuke Sanam
  • Hum Aapke Hain Koun...!
  • Dil Chahta Hai
  • Devdas
  • Kal Ho Naa Ho
  • Mujhse Shaadi Karogi

Und ein opulentes, informatives Buch zum Thema: Bollywood - Popular Indian Cinema:www.dakinibooks.com

Immer die neusten indischen Filme im Kino schauen (ganze Schweiz): www.cinedrome.ch


Mai 2002 / Haarteile

Manchmal darf's einfach ein bisschen mehr sein... Zum Beispiel Haare. Was im täglichen Leben ganz gut ausreicht, kann bei einem Auftritt - vor allem auf einer Bühne - plötzlich nicht mehr so recht überzeugen. Sei es, dass die eigenen Haare zu dünn, zu kurz oder einfach schwer zu frisieren sind. Hier bieten sich Haarteile an. Richtig ausgewählt und aufgesetzt, sind sie von eigenen Haaren kaum zu unterscheiden und helfen, den gewünschten Glamour eines Auftritts zu erreichen.

Als kürzlich zum Haarteil bekehrte Tänzerin kann ich Euch nur anraten, diese Möglichkeit einmal in Betracht zu ziehen, wenn Ihr öfters auftretet. Erhältlich sind Haarteile z.B. bei Geschäften für Theaterbedarf wie Haar M. an der Langstrasse, wo man nicht nur eine grosse Auswahl, sondern auch eine gute Beratung erhält. Im gleichen Quartier finden sich noch weitere Geschäfte mit Perücken und Haarteilen. Auch verschiedene Coiffeure haben ein entsprechendes angbot. Herumstöbern und probieren lohnt sich - schliesslich soll das Teil ja auch wirklich passen.

Falsche Zöpfe für Indische Tänzerinnen gibt es übrigens im St. Annahof für Fr. 19.90.

Tipps zur Montage und Pflege eines Haarteils findet Ihr hier: www.bauchtanzinfo.de

 


März 2002 / Shopping in Kairo

kostueme

Zwischendurch musss das auch mal sein: Ein Abstecher in eine der Metropolen des Orientalischen Tanzes! Istanbul und Kairo bieten sich an. Dieses Jahr habe ich Kairo gewählt. Und ich kam in einen regelrechten Kaufrausch! Dabei habe ich nicht mal so viel Geld ausgegeben, wenn man bedenkt, dass ich in einer Woche 5 Kostüme gekauft habe! Mit 300 bis 500 Franken für ein schönes, professionelles Tanzkostüm, rsp. knapp 200 Franken für ein einfacheres Kleid bin ich doch sehr günstig weggekommen.

Natürlich sind da die Ausgaben für Flug und Hotel nicht drin. Aber die hat man auch, wenn man nach Mallorca fliegt - nur kann man da nicht so schön shoppen! Wenn Ihr vor allem auf Besichtigungs- und Einkaufstour seid, empfehle ich Euch, die Wintermonate zu nutzen, in denen es nicht so heiss ist. Verschwitzt in einer engen Umkleidekabine in Kostüme zu schlüpfen ist nicht so ideal...

Da meine gesammelten Einkaufstipps für Kairo den Rahmen dieser Kolumne bei weitem sprengen, findet Ihr sie auf einer separaten Seite:
Genussvoll Geld ausgeben in Kairo!


Februar 2002 / Buch

Ein wichtiges Element des Indischen Tanzes sind Mudras - Handstellungen. Momentan ist im Weltbild-Verlag ein Buch über Mudras für läppische 5 Franken zu haben: Mudras - Geheimsprache der Yogis.

Naja, mit dem "Geheimnis" ist es nicht so weit her (mal wieder ein reisserischer Untertitel zuviel...), schliesslich lernen alle Indischen TänzerInnen und noch ein paar andere Leute diese Mudras. Für alle anderen ist es jedoch sicher auch interessant, sich über diese spezielle Ausdrucksform zu informieren.

Klappentext. "Dieses umfassende und reich illustrierte Sachbuch entschlüsselt die Gesten und Symbolsprache der Mudras - von den Handsymbolen Buddhas über die Rituale des Tantrismus bis zu den Mudras des Hatha-Yoga und der Gestensprache des Abendlandes". 284 Seiten, durchgehend s/w-Abbildungen

www.weltbild.ch

(Dank für den Tipp an Christina Ochsner)


Bild: Weltbild Verlag


Januar 2002 / Tanz-CD

Asena CD

Die Tänzerin Nr. 1 in der Türkei ist momentan Asena. Sie hat nun auch eine eigene CD veröffentlicht. Der Stil ist eine türkisch/arabische Mischung. Neben Stücken von 3 - 4 Minuten länge gibt es auch 2 Trommelsoli. Pikanterweise wird bei einigen Stücken als Autor: Anonim angegeben, obwohl man die ägyptischen Klassiker deutlich erkennt, die darin verbraten wurden. Daneben gibt es auch türkische Kompositionen, u.a. solche, die Ibrahim Tatlises, für Asena geschrieben hat.

Es ist eine abwechslungsreiche, tanzbare CD, die mit einer grossen Auswahl an Musikern und verschiedenen Instrumenten eingespielt wurde. Ausschnitte anhören könnt Ihr hier.

Erhältlich ist die CD am einfachsten beim Türkenladen um die Ecke, z.B. EGE Import Export, Josefstrasse 53, 8005 Zürich, dort kostet die CD Fr. 20.-. Man kann sie auch bestellen auf diversen Internet-Seiten.


Dezember 2001/ Dekoration (aktualisiert 01/04)

Wenn Ihr schon immer Eure Wohnung etwas orientalischer gestalten wolltest: Vorweihnachtszeit finden sich in den meisten Warenhäusern arabische oder indische Einrichtungsgegenstände. Ab und zu gibt es z. B. bei Interio marokkanische Lampen, Schalen und Parfümfläschchen zu kaufen.

Doch damit ist noch lange nicht Schluss! Wie der Tages-Anzeiger letzthin in einem Artikel schrieb "Die Schweiz tickt orientalisch". Seien es Kleinigkeiten wir Gläser oder Lämpchen oder gleich eine ganz auf Orient getrimmte Wohnung.

Spezialisiert auf orientalische Inneneinrichtung haben sich u.a.

  • Palais de Marrakech, Schaffhauserstr. 34, Zürich - ein kleiner aber feiner Händler mit vielen Ideen
  • Habibi Interieur, Limmatstr. 215, Zürich
  • Kamäleon Deco, Walderstr. 127, Rüti ZH - Möbel, Lampen und div. Einrichtungsgegenstände. Auch orientalische Soirées. www.kamaeleon.ch
  • Souk Deco, Grand Rue 2, 1260 Nyon, www.souk-deco.com

Diese Laterne rechts ziert jetzt übrigens mein Wohnzimmer.


November 2001/ Stoffe

Es ist wieder soweit: Die Fasnachts-Stoffe sind in den Läden angekommen!

Das freut das Tänzerinnen-Herz, denn nun sind wieder all die glitzernden und glänzenden Stoffe erhältlich, aus denen wir so gerne unsere Kostüme schneidern. Aktuell gibt es viele Stoffe mit kleinen und grossen aufgedruckten Folienpunkten mit Holo-Effekt oder eingewobenen Glitzerfäden.

Auch der Dauerbrenner Pannesamt ist natürlich wieder in vielen Farben zu finden.

Diese Auswahl habe ich im C & A in Zürich gefunden - aber natürlich findet Ihr auch in anderen Stoffläden brauchbares Material


Oktober 2001/ Ethno-Schmuck

Einer aus der Abteilung: "Gefunden, wo man es nicht sucht"... Wer auf Ethno-Schmuck steht, wird sich meist in den einschlägigen Schmuckgeschäften und auf Märkten umsehen. Aber: Auch mancher orientalische Teppichladen hat irgendwo in einer Ecke noch ein paar Schmuckstücke und andere Preziosen liegen. Nachfragen lohnt sich! Hier ein Beispiel, auf das ich diesen Monat gestossen bin.

schmuck

Diese Ketten mit grossen Anhängern aus dem Iran hab ich im Schaufenster von Hamzian Orientteppiche an der Schaffhauserstrasse 32 in Zürich gefunden.

Ein Wühlen in Plastiksäcken im Untergeschoss brachte noch weitere schöne Stücke zum Vorschein.

schmuck

Gerade für die wachsende Gemeinde der Tribal Style Tänzerinnen lohnt es sich also, auch mal in ein Teppichgeschäft zu gehen.

Viel Glück!


September 2001/ Choli

Eine beliebte Oberbekleidung zum Tanz sind bauchfreie Tops, die in Indien "Choli" genannt werden.

Hier habe ich wieder einmal ein Beispiel dafür, dass sich stöbern abseits der gewohnten Pfade sehr lohnen kann!

Wenn man sich ein wenig im Dunstkreis der Zürcher Langstrasse herumtreibt, findet man diverse tamilische und indische Geschäfte, in denen es auch Tanzzubehör kaufen gibt.

Diese Cholis aus Strechsamt gibt es bei S. K. Trading in diversen Farben, Ausführungen und Grössen für sage und schreibe 12 Franken!

Wie alle synthetischen Samtsachen riechen sie halt nach einer Weile und eignen sich darum nicht unbedingt für Frauen, die viel Schwitzen.

S. K. Trading, Josefstr. 139, Zürich
(Danke für den Tipp an Marlies Kataya)

Für 24 Franken (dafür bestickt) mehr kann man die Cholis auch in 11 Farben bestellen bei www.tropechopf.ch (unter Textil/Tücher)

cholis

August 2001/ Tanzrock

Einen meiner Lieblingsröcke habe ich bei Fanafillah im Zürcher Seefeld gekauft.

rock

Diese Tellerröcke werden im Auftrag von Fanafillah in Istanbul genäht, es gibt sie in ganz vielen Farben und auch in zwei verschiedenen Grössen.

Der Stoff ist eine sehr angenehme Microfaser, fliegt schön, knittert nicht. Ich benutze ihn sowohl zum üben als auch für Auftritte.

Die Investition von Fr. 110.- lohnt sich, man bekommt ein gut verarbeitetes Stück, an dem man lange Freude hat.

Der Laden führt auch weitere Tanzbekleidung und diverse türkische Artikel.

Fanafillah, Seefeldstr. 55, Zürich, Tel. 01 261 79 48


Juli 2001 / Zimbelsäckchen und -gummis

Hier etwas aus der Ecke "schön UND nützlich": In den Cachet-Geschäften, die man in der ganzen Schweiz findet, werden momentan diese schmucken kleinen Säckchen für Fr. 5.90 angeboten, die wie geschaffen für Zimbeln sind. Auch grosse Zimbeln finden darin gut Platz! Es gibt sie in mehreren Farben - ich hab mal zwei gekauft, aber ich glaub, ich brauch noch mehr davon! (Danke für den Tipp an Nabila)

Saeckli
Zimbeln

Schaut Euch doch auch mal in Mercerieabteilungen und -Fachgeschäften um. Ihr braucht Eure Zimbeln nicht mit hässlichen schwarzen Gummibändern zu befestigen: Es gibt Gummibänder auch in Silber und Gold!


Juni 2001 / Tanz-CD

Eine CD, die den bescheidenen Titel "the best Belly Dance album in the world... ever!" trägt - wird die ihrem Namen gerecht?
Gefragt, gekauft. Und tatsächlich: Auf der Scheibe sind ein paar Evergreens verschiedener Stilrichtungen vertreten, die man immer wieder gerne hört. Vom Oum Kalthoum-Klassiker "Ana fi entizarak" über das Khaleegy-Stück "Beaad" bis zum zuckersüssen Rhabani Brothers-Arrangement "Windows of the east" findet wohl jede mindestens ein paar Stücke, die sie zum Tanzen animieren. Auch Baladi und ein Türkisches Lied sind vertreten.

Für das Cover hat die libanesische Tänzerin Amani hingehalten. Ihr ist auch eine der paar Neukompositionen gewidmet.

Vielleicht nicht die allerbeste Tanz-CD der Welt, aber auf jeden Fall eine, in die sich reinzuhören lohnt.
Mittlerweile ist auch schon ein Teil 2 erschienen.

Erhältlich unter anderem bei Klanghaus (Läden in CH, D und A)

EMI Music Arabia, 1999 - Nr. 0946 3 10871 2 7

best

Hinweis: Alle Tipps geben meine persönliche Meinung wieder. Ich werde dafür nicht von den genannten Firmen bezahlt.

Natürlich könnt Ihr hier aber auch bezahlte Werbung anbringen, wenn Ihr möchtet, diese wird dann als solche gekennzeichnet. Kontaktiert mich für entsprechende Infos.

 

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