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"Wo
liegt der Orient?"
Die Tanzshow "Wo liegt der Orient" vom 23. November 2001
in Zürich war ein grosser Erfolg. Da die Show zu "auswärtigenfreundlichen"
Zeiten angesetzt worden war, kamen ZuschauerInnen nicht nur aus
der Region Zürich sondern auch aus dem weiterein Umkreis und
sogar aus Deutschland.
Veranstalterinnen,
MEISSOUN und Miriam, hatten es sich zum Ziel gesetzt, eine möglichst
breite Auswahl an Tanzstilen zu zeigen, auch solche, die sonst nicht
so oft auf der Bühne zu sehen sind.
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So
traten z.B. 2 Schülerinnen der tamilischen Tanzschule
Thirukoneshwarar auf und zeigten Bharata Natyam (klass. südindischer
Tanz), der das Publikum bezauberte.

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Die
beiden anderen Gruppentänze wurden von der Auftrittsgruppe
des Zentrums für orient. Tanz (Raqs Na'ashat) und den
Masala Girls bestritten.Erstere meisterten ihren Auftritt
trotz z.T. wenigen Proben gut und überbrückten kleine
Patzer mit jugendlichem Charme.

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| Für
die Masala Girls hatte MEISSOUN eine Tanznummer aus einem indischen
Film für die Bühne adaptiert, die an einer Verlobungsfeier
spielt. Der fröhliche Tanz mit mitreissendem Rhythmus kam
sehr gut an. |
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Ebenfalls
ein spezielles Vergnügen war der Auftritt der Oriental
Tribal Style-Gruppe WeiberWirbel, für viele im Publikum
eine Gelegenheit einmal diesen Tanzstil live zu sehen, von
dem sie bisher nur gehört hatten. WeiberWirbel zeigten
die verschiedenen Parts, die üblicherweise bei Tribal
Style Auftritten geboten werden: dynamischer Tanz in der Gruppe,
sehr langsames Stück, zwei Solos (Susanne und Miriam).
Mehr
Bilder des WeiberWirbel-Auftritts
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| Nasrin
und Miriam hatten drei Duos einstudiert, einen Zimbeltanz zu
libanesischer Musik, einen türkischen Zigeunertanz und
einen klassisch Persischen Tanz, um ein weites Spektrum an Stilen
zeigen zu können. |
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| Manchmal
wirkten sie wegen ihrer verschiedenen Körpergrösse
und Ausdruck etwas uneinheitlich, fanden jedoch im Persischen
Tanz in Harmonie zusammen. |
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Aussserdem
traten 4 Tänzerinnen mit Solos auf. Nasrin bot einen
libanesischen Tanz im Stile von Nadja Gamal, stilecht mit
hohen Absätzen getanzt und mit einer Sequenz von Bodentanz
gewürzt, in einem diamantfunkelnden silbergrauen Kostüm.
Viele der gezeigten Bewegungen sind nicht nur typisch für
Nadja, sondern können auch bei Amani beobachtet werden.

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Susanne
zeigte eine Nummer aus ihrem Soloprogramm Passions Orientales.
Zu einem Stück von Paco de Lucia tanzte sie eine gekonnte
Fusion aus Flamenco, Jazz Dance und Raqs Sharqi.
Dem
Tanz war anzusehen, dass Susanne sich sehr intensiv mit dem
anpruchsvollen Musikstück auseinandergesetzt hatte, Bewegung
und Melodie passten perfekt zusammen.

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MEISSOUN
hatte ein wunderbar kitschiges Musikstück der Rhabani
Brothers für ihren Schleiertanz ausgewählt, zu dem
sie sich unter anderem von den 50er Jahre-Tänzerinnen
Liz + Lynn hatte inspirieren lassen. Dieser nostalgisch angehauchte,
gefühlvolle Tanz war einer der Publikumslieblinge dieses
Abends.
Ausserdem
legte MEISSOUN ein fulminantes, 6minütiges Trommelsolo
aufs Parkett. Das ganze Stück war improvisiert,
weil sie findet, dass sich so die schon fast ekstatische Verbindung
von Trommeln und Tanz am besten herstellen lässt.

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Den
Schlussakzent bot Miriam mit einem orientalsichen Tanz auf
die Musik "Sex Bomb" von Tom Jones, bei dem noch
einmal so richtig Stimmung aufkam.

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Ohne
Pannen geht es leider nicht ganz, so war das Mikrofon für die
Moderatorin Rita vergessen gegangen. Darum waren die Ansagen leider
etwas leiser als vorgesehen.
Alles
in allem war es eine gelungene Tanzshow, mit der wir Organisatorinnen
sehr zufrieden sind - auch nachdem wir uns auf Video gesehen haben
:-)
Show
verpasst? Tja, Pech für dieses Mal - aber merkt Euch schon
mal den 12./13. Dezember 2004 vor, wenn wir die nächste Show
auf die Bühne bringen!
(Fotos:
Ambros Marzetta)
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